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Die Werkskapelle Böhler Bleche Mürzzuschlag-Hönigsberg wurde im April 1923 als    Arbeiter-Musikverein gegründet, 1932 in zwei Vereine gespaltet und 1934 wieder vereint. Ende des 2. Weltkrieges bis auf einen Stand von zehn Musikern abgesunken, wurde die Kapelle nach Kriegsende neu formiert und entwickelte sich zu einem anerkannten Orchester.

 

Boehler Greundung 1923 thumbDie Werkskapelle Böhler Mürzzuschlag-Hönigsberg ist ein generationenübergreifendes Projekt und besteht aus über 70 aktiven Musikern. Davon sind 25 Mitglieder auch als Funktionäre tätig. Musiker und Funktionäre investieren viel Zeit und Energie hochwertige Blasmusik für verschiedene Anlässe bieten zu können. Besonderes Augenmerk legen die Verantwortlichen der Werkskapelle auf die Jugendausbildung. Das zeigt sich deutlich an der hohen Anzahl erworbener Leistungsabzeichen.

 

Boehler um1960 thumbDas Repertoire reicht von der klassischen Blasmusikliteratur bis hin zur symphonischen Blasmusik. Vielfache Auszeichnungen („Steirischer Panther“, „Robert Stolz Medaille“, etc.) belegen die musikalische Qualität. Zahlreiche Auftritte werden jährlich nicht nur in Österreich (Konzerte, Marschmusik, Wiener Wiesn-Fest, „Aufsteirern“ in Graz, etc.) sondern auch international (z. B. Schützenaufmarsch in Neuss Üdesheim, Konzertreisen nach Berlin und Hannover) absolviert. Die Werkskapelle Böhler ist Botschafter der voestalpine Böhler Bleche GmbH und CoKG,Mürzzuschlag-Hönigsberg.



                                                                                       Ein herzliches Glück Auf!

 



 Wir, die Musikerinnen und Musiker der Böhler Werkskapelle Mürzzuschlag-Hönigsberg, tragen mit Stolz unseren schwarzen Bergmannskittel, der von der Arbeit unter Tag erzählt: gegen Feuchtigkeit und herabfallendes Gestein wurde der Knappe durch eine Pelerine geschützt, die der Schulterkragen symbolisiert und eine Schachtmütze (genannt Schifferl). 29 goldene Knöpfe am Bergkittel erinnern an die 29 Lebensjahre der Heiligen Barbara (Schutzpatronin der Bergknappen); Am Ärmel finden wir die schwarzen Zopfborten, die die Zündschnüre für die Sprengladungen symbolisieren. Zu festlichen Anlässen tragen wir den Kalpak (eine Art Husarenmütze) mit einem blauen Federbuschen, dieser symbolisiert den Federwisch, der für die Reinigung von Sprenglöchern benutzt wurde und den die Bergleute griffbereit hinter einem Band am Hut getragen haben. Die Farbe Blau steht für die Stahlindustrie.


Werkskapelle Böhler Mürzzuschlag - Hönigsberg, 2003
Boehler 2005
Werkskapelle Böhler Mürzzuschlag - Hönigsberg, 2016


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